Umzugskartons: wie viele Sie brauchen und wie Sie packen
Als Faustregel rechnen Sie mit grob 10 bis 15 Umzugskartons je Zimmer und legen für jede Person im Haushalt noch einmal etwa 10 dazu. Kein Karton sollte schwerer als rund 20 Kilogramm werden, sonst leiden Boden, Träger und Rücken. Wir bringen die Kartons vor dem Umzug und holen die gemieteten danach wieder ab.
- Faustregel: grob 10 bis 15 Kartons je Zimmer
- Bücher in kleine Kartons, nie in große
- Ein Karton bleibt unter rund 20 Kilogramm
- Beschriftet wird nach Zielraum, nicht nach Inhalt
- Gemietete Kartons holen wir nach dem Umzug ab
Welche Kartons es gibt und wofür sie taugen
Der Standardkarton fasst gut 60 bis 70 Liter und ist so bemessen, dass ein voller Karton mit leichtem Inhalt noch tragbar bleibt. Für Bücher, Werkzeug und Geschirr ist er zu groß: Randvoll mit Büchern wiegt er weit über dem, was sich über ein Treppenhaus tragen lässt. Dafür gibt es kleinere, stabilere Kartons mit doppeltem Boden.
Der Kleiderkarton ist ein Sonderfall und spart am meisten Arbeit. Die Sachen hängen darin auf einer Stange und wandern vom Schrank in den Karton und vom Karton zurück in den Schrank, ohne gefaltet und gebügelt zu werden. Für einen normalen Kleiderschrank reichen erfahrungsgemäß zwei bis drei Stück.
- Standardkarton für Textilien, Küchenkram und Kleinkram
- Kleiner Karton mit doppeltem Boden für Bücher, Geschirr, Werkzeug
- Kleiderkarton mit Stange für alles, was im Schrank hängt
Wie viele Kartons Sie brauchen
Die verbreitete Faustregel lautet: grob 10 bis 15 Kartons je Zimmer, dazu noch einmal etwa 10 je Person im Haushalt. Für eine Zweizimmerwohnung mit zwei Personen kommen Sie damit auf ungefähr 40 bis 50 Stück. Das ist ein Erfahrungswert und keine feste Größe, denn zwei gleich große Wohnungen können sich im Inhalt deutlich unterscheiden.
Nach oben verschieben sich die Zahlen bei vollen Bücherwänden, umfangreichem Geschirr, Werkstatt oder Hobbykeller. Nach unten geht es, wenn viel in geschlossenen Möbeln bleiben kann, die ohnehin transportiert werden. Wer unsicher ist, bestellt lieber fünf Kartons zu viel als fünf zu wenig: Ein Umzugstag, an dem noch gepackt wird, während die ersten Möbel schon im Wagen stehen, wird für alle Beteiligten teuer.
Praktisch gerechnet: Zählen Sie Regalmeter statt Zimmer. Ein Meter voll bepackter Bücher füllt etwa zwei kleine Kartons, ein Meter Küchenschrank etwa einen Standardkarton, ein Kleiderschrankfach mit gefalteter Wäsche ebenfalls etwa einen. Diese Rechnung dauert zwanzig Minuten und trifft näher als jede Pauschale.
Kartons und Packmaterial
Erreichbar Montag bis Freitag, 09:00 bis 18:00 Uhr. Verbindlich wird der Betrag mit dem Angebot nach dem kostenlosen Aufmaß.
| Material | Was es kostet |
|---|---|
| Umzugskarton auf Leihbasis | 0,90 € je Stück und Woche |
| Umzugskarton zum Behalten | 1,80 € je Stück |
| Kleiderkarton auf Leihbasis | 3,50 € je Stück und Woche |
| Packpapier im Bündel, 10 kg | 14 € |
| Noppenfolie auf der Rolle, 50 m | 19 € |
| Möbeldecke auf Leihbasis | 2,50 € je Stück und Woche |
| In jedem Betrag steckt die Mehrwertsteuer bereits. Fest wird der Preis erst mit dem schriftlichen Angebot, das nach dem kostenlosen Aufmaß kommt. | |
Packen in der richtigen Reihenfolge
Packen ist Arbeit, die sich über Wochen verteilen lässt, wenn man in der richtigen Reihenfolge vorgeht. Beginnen Sie mit allem, was Sie bis zum Umzug nicht brauchen, und arbeiten Sie sich zu den Dingen des täglichen Gebrauchs vor. Was zuletzt gepackt wird, wird zuerst wieder ausgepackt, also gehört es in einen deutlich beschrifteten Karton, der am Zielort als Erster von der Ladefläche kommt.
- Keller, Dachboden und Abstellräume zuerst, dort steht ohnehin nichts Dringendes
- Bücher, Deko und Winterkleidung in den Wochen danach
- Küche bis auf das Nötigste in den letzten Tagen
- Geschirr stehend statt liegend einpacken, mit Papier dazwischen
- Zuletzt eine klar beschriftete Kiste für die erste Nacht packen
Auspacken, und wohin die Kartons danach gehen
Beschriften Sie jeden Karton oben und an einer Seite mit dem Zielraum, nicht mit dem Inhalt. Beim Abladen zählt nur, wohin die Kiste soll; was drin ist, interessiert erst beim Auspacken. Kleben Sie zusätzlich an jede Tür der neuen Wohnung einen Zettel mit demselben Wort, dann fragt niemand nach und niemand trägt zweimal.
Nach dem Umzug stellt sich die Frage mieten oder kaufen. Gemietete Kartons holen wir wieder ab, sobald ausgepackt ist, und Sie haben weder Lagerplatz noch Entsorgung an der Backe. Gekaufte lohnen sich, wenn ein zweiter Umzug absehbar ist oder die Kartons dauerhaft als Stauraum dienen sollen. Kleiderkartons und Möbeldecken werden fast immer gemietet, weil sie einzeln teuer sind und nach dem Umzug nur Platz wegnehmen. Wer gekauft hat, sollte die Kartons flach zusammenlegen und trocken lagern, sonst weicht der Boden auf und beim nächsten Mal hält er nicht mehr.
Häufig gefragt zu Kartons und Packmaterial
Wie viele Umzugskartons braucht eine Dreizimmerwohnung?
Nach der üblichen Faustregel sind es grob 10 bis 15 Kartons je Zimmer plus etwa 10 je Person, für drei Zimmer und zwei Personen also ungefähr 50 bis 60 Stück. Volle Bücherregale, viel Geschirr oder ein Hobbykeller verschieben die Zahl nach oben. Es ist ein Erfahrungswert, keine feste Größe.
Wie schwer darf ein Umzugskarton werden?
Als Faustregel gilt eine Grenze von rund 20 Kilogramm je Karton. Darüber reißt der Boden leichter, der Stapel wird instabil und das Tragen über eine Treppe wird zur Belastung. Schwere Dinge wie Bücher und Werkzeug gehören deshalb in kleine Kartons mit doppeltem Boden, leichte Textilien in die großen.
Wie wird Geschirr richtig verpackt?
Teller stehen hochkant nebeneinander wie in einem Geschirrständer, mit Papier zwischen jedem Stück; liegend brechen sie unter dem eigenen Gewicht. Tassen und Gläser werden einzeln in Papier gewickelt und in die obere Lage gesetzt. Hohlräume werden mit zerknülltem Papier aufgefüllt, damit im Karton nichts wandert. Ein Geschirrkarton bleibt klein, sonst wird er zu schwer, bevor er voll ist.
Lohnt es sich, Kartons zu mieten statt zu kaufen?
Bei einem einmaligen Umzug lohnt sich die Miete fast immer, weil die Kartons gebracht und nach dem Auspacken wieder abgeholt werden und weder Lagerplatz noch Entsorgung anfallen. Kaufen lohnt sich, wenn ein zweiter Umzug absehbar ist oder die Kartons dauerhaft als Stauraum gebraucht werden.
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